Wie alles begann, oder wie Stephan sagt: wie wir uns passiert sind.
Eigentlich waren wir beide im Februar 2000, nach zwei gescheiterten Beziehungen, an allem anderen als an einem neuen Partner interessiert. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Vielleicht auch unser Glück!
Stephan: Meine Schwester bat mich als ihr Lover mit auf eine Party zu kommen, um einen Freund von ihr ein wenig eifersüchtig zu machen. Nach einer gewissen Zeit war das Geheimnis gelüftet und ich umringt von ein paar Hühnern Anfang zwanzig, die alles unglaublich interessant und lustig fanden, was ich so von mir gab. NIE WIEDER SO EIN JUNGES DING!!! Leicht gepestet und angeschickert ging ich dann mit meiner Schwester ins Domino. |
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| Nicole: Männer, nein danke! Nach kleineren Fehltritten war mein Bedarf völlig gedeckt. Einfach noch zu früh, nach so einer langen Beziehung. Also ab auf die Piste mit einer lieben Freundin. Domino!! Party machen !! |
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| Stephan: Naja, keine Great Bar, aber saufen kann man auch hier. Und hotten mit meiner Schwester. |
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| Nicole: Nachdem ich mich über jemanden sehr geärgert hatte, verabschiedete ich mich von meiner Freundin und ging zur Garderobe. Wer das Domino damals gegen 3 Uhr kannte, kennt die endlos lange Schlange davor. Also, umdrehen und noch ein bisschen tanzen. |
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| Stephan: Samba! Cool, wer meine Claudia kennt, weis, dass das nicht ihre Stärke ist. Was nun? Also drehte ich mich um und sprach einfach die Nächstbeste an. Das war NICOLE. |
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Nicole: „He, kannst Du Samba tanzen ?“ fragt mich ein wildfremder Typ plötzlich. „Natürlich kann ich!“ und so tanzten wir . Wozu haben meine Eltern denn sonst das ganze Geld in die Tanzschule gesteckt? So tanzten wir unsere erste Samba miteinander. Es sollte nicht die Letzte sein. Doch wer konnte das damals ahnen. So unterhielten wir uns ganz nett bis das Licht anging. |
| Stephan: Meine Schwester stand irgendwann neben mir und fragte ob wir los wollen. Als mich diese nette junge Dame anschaute und mir anbot, sie trinke nicht und könnte mich nachher gerne rum fahren, gab ich meiner Schwester den Schlüssel und blieb. Von der Eigenschaft, dass sie nichts trinkt profitiere ich ja heute noch!!! |
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Nicole: Als wir dann im Auto saßen und die anderen abgesetzt hatten, sprach er ständig von gemeinsam frühstücken. Also schlug ich ihm vor: a) Das ist die sittlichste Lösung: Ich bringe Dich jetzt nach hause und hole Dich morgen zum Schwimmengehen ab. b) Du kommst mit zu mir, bekommst die Hälfte meines Schlafanzuges und die eine Seite von meinem Bett. Wir machen ein paar Stunden die Augen zu und frühstücken dann zusammen. c) Wir hatten einen netten Abend und nun bringe ich Dich nach hause und das wars. |
| Stephan: Ernsthaft, ich ging sogar noch 3 Wochen später davon aus, dass diese nette junge Dame mich einfach abgeschleppt hätte. Schließlich konnte sie am nächsten Morgen die Finger nicht von mir lassen. Aber ich hatte wirklich die Wahl, ganz ehrlich a)fand ich langweilig, c)ging gar nicht, b)fand ich gut und wählte das dann auch! |
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Nicole: Angeboten! Also Augen zu und durch! Halben Schlafanzug, halbes Bett! Am nächsten Morgen, eher gesagt nach 3 h Schlaf, stand ich auf und machte Frühstück. Habe den Saft sogar mit der Hand ausgepresst, um ihn nicht zu wecken. Da kam die erste Erkenntnis. Stephan Hansen frühstückt niemals morgens!!!! Danach kam er jeden Abend zu mir nach Klixbüll heraus gefahren. |
| Stephan: Ich fuhr wirklich jeden Abend raus. Ich machte mir zu der Zeit viele Gedanken. Da Nicole ja auch 10 Jahre jünger ist. Da kam ich zu einem Entschluss: |
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Nicole: An meinem Geburtstag kam er dann auch. Ohne Blumen und ohne Geschenk. Dafür mit Leoparden Krawatte!! Er half mir den ganzen Abend und lernte meine ganze Familie kennen. Nachts um 24 Uhr gab er mir dann einen Zettel mit einem Gedicht. In diesem Gedicht beendete er unsere kleine Liason. Zwar sehr nett, aber Leute, an meinem Geburtstag!!! Ohne Blumen!!! |
Stephan: Als ich am nächsten morgen die Wohnung in Klixbüll verließ wusste ich dass ich gerade den großen Fehler gemacht habe. Doch waren die Zweifel zu groß. Ich bekam von ihr noch einen ganz lieben Brief, der mir nochmals zeigte was für einen lieben Menschen ich da gerade gehen ließ. Und so trafen wir uns in Niebüll noch mal zum Essen. |
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Nicole: Griechisch! Eigentlich sehr lecker. Doch das Kompliment, „He, weißt Du was Du schielst ja!“ war nicht so nett. Auch das „ He ich find das total süß!“ konnte das nicht ernsthaft rausreißen. Aber die Bitte „Du, ich würde Dich gerne meinen Eltern vorstellen!“ war dann doch die richtige Richtung. |
| Stephan: Diese ganze hin und her Kutscherei nervte uns beide. Also zog Nicole zu , mir in die Bau´er Landstraße nach Flensburg. Zu diesem Zeitpunkt kam auch Maurice nach fast 3 Monaten Aufenthalt mit Mama in Bayern zurück. Für ihn war natürlich alles anders. Die Wohnung sah anders aus, und die Frau an Papa´s Seite war nicht mehr groß und dunkelhaarig sondern klein und blond. Doch zu unserer aller Freude kamen Nicole und Maurice von Anfang an recht gut miteinander aus. |
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Nicole: So hatte ich nicht nur einen neuen Mann sondern frei Haus gleich einen kleinen blonden Engel mit geliefert bekommen. Sicherlich habe ich auch einige Zeit gebraucht um diese Situation gut um zu setzen, doch bin ich heute der Meinung das wir das gemeinsam super hin gekriegt haben. |
Ja so begann alles! Stürmische Monate voller Veränderungen, Liebe und Vertrauen.
Und am Ende wohnen wir mit unseren 5 Katzen glücklich und zufrieden hier in Ranmark. Am 05.08.2006 wird auch noch geheiratet. Was kann da noch passieren? Na gut, es könnte mal wieder ein neues Auto kommen, aber da hat Stephan wohl draus gelernt. Oder???














